Pott 1751

Johannes Henricus Pott, Fortsetzung derer Chymischen Untersuchungen, welche von der Lithogeognosie, oder Erkäntniß und Bearbeitung derer Steine und Erden specieller handeln, Berlin – Potsdam [Christian Friedrich Voß] 1751.


Johann Heinrich Pott (1692–1777) was a German physician, chemist, and technologist, a pupil of Georg Ernst Stahl (1659–1734). He worked in Halberstadt, Halle, and Berlin. In the continuation of his treatise Lithogeognosie (1751), in which he examines in depth the chemical composition of minerals, Pott also discusses the nature of various natural inorganic pigments, including ochre, umber, Cologne earth, green earth etc. Notably, he was perhaps the first to demonstrate that Naples yellow is not a natural substance but an artificially manufactured pigment.


Verbesserungen und Anmerckungen
über die Urtheile
derer neuern Schriftsteller,
von der Natur und Classification
derer bekanntesten Erden und Steine.

. . .

pp. 14–19

Ochra nativa.

Ferner werden die Farben Erden eben daselbst von unserm Autore ohne Fug unter die Thon-Erden gestellet, indem fast keine unter denselben vorkommt, welche eine merckliche Portion Thons in sich enthielte. Weit gefehlt daß der Thon den größten Theil desselben ausmachen sollte. Z. E. die gelbe Farbe die hier zu Lande Schüttgelb genennet wird, und davon man eine Art hat die heller, und eine andere die dunckeler ist, gehöret gar nicht unter die natürlichen Producta des mineralischen Reichs, sondern beyde Sorten sind ein durch Kunst zusammen gesetztes Ding. Sie enthalten auch gar nichts von einer thonigten Erde, indem sie im Feuer sich nicht hart brennen, hingegen effervesciren beyde Species starck mit sauren Geistern und bezeugen also dadurch, daß ihre Grund Erde nichts anders als ein alcalinisches sey, denn daraus werden sie auch zusammen gesetzt, indem die Erde des Allauns, oder ungelöschter Kalck, oder erst gereinigte und nachher calcinirte Austerschaalen mit dem gelben Decocto derer zarten Birckenblätter, oder der Birckenrinde, oder der Lindenblätter, oder derer Grains d’Avignon, oder derer Beere von der Spina infectoria bis zur Saturation imbsibiret und gefärbet werden. Es bekräftiget auch solches die Untersuchung dieser Cörper durchs Feuer: denn wenn ich selbige calcinire, so geht diese vegetabilische Farbe fort, dabey es erstlich schwärzlich wird, indem sich es etwas verkohlet; nachher aber brennet mit vermehrtem Feuer sich alles aus, so daß nichts als eine reine weisse Erde zurück bleibt, welche nach ihrer vorigen Art mit allen Acidis aufbrauset.

Ferner wird auch die Ochra nativa unbillig in diesem Platz gestellet: weil sie sich ebenfals wegen der Thon-Erde nicht legitimiren kan. Es kommt selbige unter gantz verschiedenen bald blasser, bald dunckelgelber Farbe vor, so daß sie von dem hellesten Lichtgelb bis zur tiefen dunckelbraunen Röthe aufsteigt, sie ist am Gefühle zart, aber bald brüchiger bald compacter. Oeffters ist es gantz offenbar, daß sie nichts anders sey als eine eisenhafte Erde oder Crocus, so von einem Acido angefressen, und mit Wasser ausgespület worden, wie man sie so bey denen eisenhaften Saurbrunnen findet; ingleichen wenn sie aus denen Eisen Ertzen, oder Schwefelkiesen, vermittelst derer Grubenwasser, durch die Stollen herausgespület wird. Ferner kommt sie vor als ein Leimen der in den so genannten Adlersteinen befindlich ist. Sie kan auch aus verschiedenen gelben, oder gefärbten Sande, durchs Ausschlemmen abgesondert werden. Wenn diese martialische Erde von denen unterirdischen sauren Säften zerfressen ist, und die Solution wird nachgehends durch das dazu kommende gemeine Wasser diluiret und geschwächt, so setzt sie sich von selbst leicht zu Boden. Oder wenn alsdenn etwa selbige auf eine alcalinische Erde träfe, würde solche ohnstreitig das Acidum um desto schneller absorbiren, und die Præcipitation um desto eher befördern, auf die Art könnte es nun leicht geschehen, daß sie auf eine thonigt mergelichte Erde fiele, und also damit vermischt würde. Indessen ob ich wol verschiedene Species von der Ochra untersucht habe, so habe ich doch keine finden können, welche mit denen Acidis effervescirte, folglich enthalten sie entweder gar keine alcalinische Erde, oder sie ist von dem Acido gang umgekehrt und verändert werden. Sie enthält auch keinen Thon, wenigstens haben die Arten davon, die ich hier finden können, sich vom Feuer nicht mercklich verhärtet, sondern sie sind vielmehr brüchiger geworden. Gleichwol haben sie alle die Art an sich, daß sie vom Feuer röther werden, und zwar so vermehret sich der Grad der Röthe nach gerade bis in eine dunckelbraune Farbe, je mehr der Grad des Feuers vermehret wird; und man findet welche darunter die gantz blaßgelb sind, aber durch das Feuer eine recht schön gelbe Farbe erhalten. Volckman zählet sie zwar auch unter die Thone, und andere setzen sie unter die Arten des Sandes, aber beydes ohne Grund: sie enthalten vielmehr eine zarte martialische Erde, des erhellet aus der rothen Farbe, diesie vom Feuer bekommen, aus der Reduction zu Eisen durch fette kohligte Sachen, und aus der gelben Extraction durch Spiritum Salis und Aqua Regis. Doch konnte es möglich seyn, daß unter denen vitriolischen Wassern, sich welche fünden, die auch aufgelösetes Kupfer enthielten, und dahero etwas vom Kupfer Croco sich mit einhinge, welches man von der Goslarischen Ochra vorgiebt, aus welcher man mit Leinöl auch etwas Kupfer erhalten soll. Indessen ist doch das meiste allemal eine zarte martialische Erde, daher sie auch wenn ich solche mit recht heftigem Feuer treibe zu einer dunckeln schwarzbraunen Massa zusammen sintert, die aussiehet als wie eine eisenhaftige Schlacke, und auch einigermassen Feuer schlägt.

Gelbe neapolitanische Erde.

Ich werde hoffentlich nicht weit aus dem Wege schreiten, wenn ich bey dieser Gelegenheit noch eine andere heutiges Tags berühmte gelbe Mahlerfarbe anführe, die man gelbe neapolitanische Erde nennet. Ich halte diese nicht für eine ganz natürliche Erde, die nur schlecht weg aus der Erde gegraben ist, sondern für ein gekünsteltes Productum, welches wenigstens schon einigermassen mit Feuer tractiret ist, als welches ich aus der Eigenschaft von ihr angemercket, daß sie alle flüßige Sachen sehr schnell anzieht und in sich nimmt; mit Acidis effervesciret sie nicht; wenn sie klein gerieben, mit Wasser zu einem Teig angemacht, und nachhero ins Feuer gesagt wird, so wird sie dadurch mercklich hart, so daß man vermuthen könnte, als ob etwas thonigte Erde damit vermischt ware; bey dem allerstärcksten Feuer verändert sie sich nicht, und läßt sich dasdurch nicht im Fluß bringen; auch ist es mercklich, daß sie bey diesem heftigen Feuer in einem verschlossenen Gefässe ihre gelbe Farbe gang unverandert behält; selbst die groben Corrosive zerstören diese Farbe nicht. Indessen löset doch das Aqua Regis ein weniges von seiner Substantz würcklich auf, welches nachhero in der Kälte zu kleine spießigte Crystallen anschiesset, oder auch mit Sali alcali aus seiner Solution nieder geschlagen werden kan. Endlich wenn ich diese Erde mit eine Fritta Cristalli schmeltze, so nimmt selbige davon keine Farbe an, als nur, daß das Glas davon einigermassen milchigt aussiehet, und dahero mit einem Zinnkalck viel ähnliches zu haben scheinet.

Masticot.

Es ist der Mühe werth, daß ich hier noch eine andere gelbe Mahlers Farbe anführe, welche sie mit dem Namen Mastichot belegen. Es kommt selbige in Gestalt einer mercklich schweren angenehmen gelb Citronhaftigen Erden vor. Indessen findet sich doch bey der Untersuchung, daß dieses Concretum nicht von der Natur geliefert sey, sondern durch Kunst, und zwar nichts anders als eine Art von gelben Bleyweisse, ober gelber saturninischer Kalck sey: denn wenn ich es mit distilirten Eßig digerire, so empfängt derselbe davon einen Geschmack, wie das bekannte Bleyzucker, und pflegt der Eßig mit der Zeit alles Gelbe auszuziehen, daß das übrige gang weiß zurück bleibt. Wenn ich die Solution durch einen Spiritum salis niederschlage, so fällt ein Saturnus cornuus zu Boden; und wenn ich diese Erde ohne Zusatz schmeltze, so verwandelt sie sich in ein gelbes Bleyglas: mithin kan sie wol nichts anders, als ein durch Flammenfeur gelb gemachtes Bleyweiß seyn. Ich habe dieses deswegen anzuführen für nöthig erachtet, weil ich bey keinem Autore davon was gefunden. Jadessen muß doch hierbey noch eine Confusion mit einem andern Producto vermieden werden, welches Kunckel in seiner Glasmacher Kunst p. 385. ebenfalls Mastichot benennet, so aber aus einer Mischung von Sand mit Soda, oder Pottasche gemacht und gebrannt wird und dessen Gebrauch ist, das gemeine Porcelain damit zu glasuren.

Umbra.

Die Terra Umbriæ, die man auch Creta Umbria nennet, wird hier ebenfalls unter die thonigten Erden gestellet, mit was für Recht kan ich nicht absehen. Man hat hier zu Lande hauptsächlich drey Arten derselbigen. Die eine heißt man die gemeine, die andere ist zärter, und soll aus Engelland kommen, und die dritte heißt die Cöllnische Erde. Die zärtere pflegt im mäßigen Feuer etwas weniges zu erhärten, und mag also wol eine, ob wol sehr wenige Portion Thons enthalten. Mit Aqua fort effervesciret sie gar nicht, dahero muß sie vom kalckigten Wesen nichts besitzen, sondern es scheinet vielmehr, als ob eine mäßige Portion einer aufgelöseten eisenschüßigen Erde mit etwas Steinkohlen, Erde gemenget sen. Vor sich will sie zwar der Magnet nicht anziehen; wenn ich indessen die eisenschüßige Gelbe mit Spiritu salis oder Aqua Regis ausziehe, und hernach mit einer Fettigkeit in einem verschlossenen Tiegel durch glüe, so ziehet er doch hernach eine ob wol wenige Portion desselben an sich. Mit heftigen Feuer schmeltzet sie von selbsten zu einer schwarzen compacten Schlacke zusammen, und wenn ich eine Frittam Crystalli damit versetze und vitrificire, so färbt sie solche grün. Das kohligte Bestandwesen erhellet aus seiner duncklern Farbe, und aus dem schädlichen Dampfe und Rauch, den sie unter der Röstung von sich giebt, wenn sie gebrannt wird, um solche zu einer email Farbe zu gebrauchen, oder auch Handschu damit zu färben.

Cöllnische Erde.

Die Cöllnische Erde welche dunckler aussiehet, als die vorhergehende, effervescirt ebenfals nicht mit Scheidewasser, und scheinet gang und gar nichts vom thonigten Wesen zu besitzen, indem sie weder in mäßigem noch auch im hefftigen Feuer hart wird, sondern allemal brüchig bleibt, auswendig fieht sie alsdenn roth aus, inwendig aber bleibt sie schwartz. Wallerius in seiner Mineralogie, rechnet dieses Subjectum unter die schwarzbraune Garten-Erde: allein darüber muß ich mich wundern, wenn er anführet, daß selbige im starken Feuer weiß werde; denn nach meiner Erfahrung ist sie bey hefftigen Feuer zu einer schwärtzlichen Massa geworden, die ins braunliche schielete, und noch einiger massen zerreiblich war. Sonst soll sie bey dem Gebrauch im Färben viel eher vergehen als die vorige Art. Man hat auch ausserdem noch verschiedene eisenschüßige, gebrannte, oder abgeschlemmete Erden, die man dahin zu rechnen pflegt, und in Sachen, auch anderwerts bereitet werden.

Englishroth.

Das englische Roth wird gleichfals ohne hinlänglichen Grund unter die thonigte Erden aufgestellet: denn es wird im Feuer ebenfalls nicht hart, sondern dadurch vielmehr brüchig gemacht, wobey zugleich eine braunrothe Farbe zum Vorschein kommt. Es effervesciret auch nicht mit Acidis, sondern ist ein martialisches Concretum, und eine Art der Ochræ. Man gebraucht es um Gläser, Spiegel, und andere Sachen zu poliren, daher selbige nothwendig vermittelst einer vorsichtigen Schlemmung vorher von allem Sande gereiniget seyn muß.

Beauté.

Von ziemlich gleicher Art findet sich auch die rothe Engl. Erde, die man Beauté nennet, und welche häufig auf denen Spiegel Fabriquen zur Polirung der gläsernen Spiegel und Spiegel-Scheiben gebraucht wird; wenn solche erst rein geschlemt ist, und hernach zu einen Teig formirt wird, so brennet sie sich nicht hart in mäßigem Feuer, sondern mürbe: wenn ich hingegen eben diese Erde roh nehme, so scheinet sie im Feuer etwas harter zu werden, und behält ihre braunrothe Farbe. Wenn ich sie mit Lein-Oel reibe, und im Verschlossenen durchglüe, so wird sie häufig vom Magnet angezogen. In starckem Feuer aber ist sie gang per se zu einer schwartzen schwammigten Eisen-Schlacke geschmoltzen. Das Aqua Regis ziehet auch eine gelbe Farbe daraus. In Sachsen bereitet man gleichfals eine solche Erde, die man Beauté nennet, und wo der Augenschein gar leicht giebt, daß selbige nichts anders als ein martialischer Stein von einer sehr zarten Textur ist. Unsere Materialisten verkauffen auch eine Erde unter dem Titul Römisch-Roth. Diese schmelzt bey hefftigem Feuer zu einer schwarzen martialischen Schlacke, die aber so compact ist, daß sie mit Stahl Feuer schlägt.

Bergblau, Berggrün.

Das Bergblau und das Berggrün wird mit eben so wenigem Rechte unter die thonigten Erden aufgeführet: denn das aufrichtige Bergblau wird aus dem Lapide Armenio bereitet, wie Boot schon angeführet hat. Dieser Stein hat allemal einen Kalk-Stein zu seiner Grund, Erde, daher effervesciret er augenblicklich mit Acidis, und diß ist die sicherste Marque, wobey man ihn am geschwindesten und unfehlbarsten vom Lapide Lazuli unterscheiden kan. Seine blaue Farbe hat er von einer eingesogenen Kupfer-Solution erhalten. Wenn dieser Stein klein gemacht, und die überflüßige Kalk-Erde, als welche etwas leichter ist, durch Schlemmen davon geschieden wird, so bleibt die Farbe doch noch immer mit etwas Kalck-Erde vermenget zurück, und davon wird denn das lichtere, oder hellere vom duncklern durch weiters Schlemmen abgesondert. Das Berggrün, welches aus Ungern kommen soll, wird aus denen Kupfergruben fast auf eben die Art bereitet und gesammlet. Beide Farben effervesciren ordinair nochallemal mit sauren, weil sie gleichwol etwas Kalk-Erde beygemischt behalten. Im Feuer härten sie nicht, sondern werden vielmehr zarter, dabey verliert sich aber im Feuer ihre vorige Farbe, und zwar so wird das Blau an dessen Stelle schwartz, und effervescirt hernach nicht mehr so starck mit Acidis; das grüne hingegen kommt aus dem Feuer grau, auch bisweilen schwarzbraun heraus, und will alsdenn ebenfalls nicht mehr so starch mit Acidis effervesciren. Indeß ist mir auch nicht unbewust, das etliche das Grüne sowol als wie das Blaue durch Kunst nachmachen, und für natürlich verkaufen, und zwar das Blaue, durch Solutiones von Kupfer mit Zusag ungelöschten Kalks. Die beste Probe davon ist folgende: wenn das Aquafort sehr hefftig und schnell damit effervesciret, so ist es gewis mit einem solchen Kalkwesen gemacht: denn bey einem aufrichtigen geschicht selbiges viel gelinder und schwächer. Ja ich habe auch wol eine Speciem von Berggrün angetroffen, welche mit Acidis nicht effervefcirte, und im Feuer auch einigermassen härter wurde.

Terre verte.

Voriges leitet mich auf die Untersuchung der grünen Mahler-Erde, welche sie Terre verte nennen: wer solte nicht glauben, daß selbige unter die Art Erden gehörete, welche von einer Auflösung des Kupfers durchdrungen sind, und eben daher die grüne Farbe erhalten haben; wie sie denn auch Wallerius für ein aufgelösetes Berggrün declariret. Indessen will die Erfahrung, welche aller Dinge Meister ist, diese Vorstellung nicht bekräfftigen; denn wenn man es genau untersucht, so will nichts von einem solchen Kupferwesen zum Vorschein kommen. Selbst der Spiritus urinosus, der sonst auch das versteckte Kupfer am allerschnellesten verrath, wird davon gar nicht blau. Man hat zwar verschiedene Arten von dieser Erde; allesamt aber haben die Eigenschafft, daß sie mit Acidis effervesciren, mithin eine Einmischung einer kalkigten Erden an den Tag legen. Wenn ich sie auch nur in gelindes Feuer bringe, so verwandeln sie ihre grüne Farbe, in Braunroth, und werden zugleich mercklich hart; dahero ausser der eisenschüßigen und kalkigten Erde auch wol etwas thonigte damit. vermengt seyn muß. Wenn sie gebrannt ist, alsdenn effervescirt sie nicht mehr so starck mit sauren. Indessen greift sie der Spiritus salis unter einer Digestion doch mercklich an, er solviret sie, und nimmt eine gelbe martialische Farbe davon an. Ja wenn ich auch die Erde noch, ohne vorhergegangenes Glüen mit Spiritu salis übergiesse, so extrahiret er sie, und färbt sich gelb. Wenn man diese Solution mit Zugiessung eines Spiritus urinosi niederschlägt, so segt sich ein weißgelbes Sediment, ohne daß dabey von einer Blaue was zu spüren wäre. Mit sehr hefftigem Feuer lassen sich alle diese Erden ohne Zusatz zu einer schwarzen und schwammigten Schlacke schmelzen. Eine gleiche Lasurblaue aber doch martialische Erde bey Schneeberg führet Henckel an, de Approp: p. 126. und mit dieser kommt auch eine gewisse blaue Erde, die bey Gera ausgegraben wird, überein, als welche durch die Calcination roth wird, mit hefftigem Feuer per se zu einer eisenhäfften Schlacke schmelzt, mit allen Acidis effervesciret, gleichwol aber mit keinem davon, auch nicht einmal mit einem urinoso das geringste von Kupferwesen sich abmercken läßt.