Reuß 1806/IV
Franz Ambros Reuß, Lehrbuch der Mineralogie nach des Herrn D. B. R. Karsten mineralogischen Tabellen IV, Leipzig [Friedrich Gotthold Jacobäer] 1806.
Zusätze
zu des 2ten Theiles 2tem Bande.1
. . .
pp. 208–209
S. 157. Z. 15
aus jenem in den ebenen und unebenen übergehend.
S. 157 Note und S. 566. Z. 13, 3r. B. S. 618 Z. 11
Wiegleb aus v. Crells Annalen in Annales de chemie T. XX. p. 383.
Gerhard vermischte Schriften S. 280–283.
Schmieder Lithurgik 1r B. S. 483–485.
Suckow Anfangsgründe 1r Th. S. 522–524.
Ludwig Handbuch 1r Th. S. 126.
Mohs Mineralienkabinet 1te Abth. S. 515–517 (Grünerde).
Bertele Handbuch S. 214. 215.
Titius Klassification S. 96.
Leonhard topograph. Mineralogie 1r B. S. 416–419.
S. 159 Z. 24 Gerhard giebt als Bestandtheile derselben an:
| Kiesel | 36,66 |
| Thon | 40 |
| Kalk | 13,33 |
| Eisenoxyd | 10 |
S. 160 Z. 1
Siebenbürgen (Kretsunesd); Schlesien (Schneeberg im Glatzischen, Bunzlau); England (Derbishire).
S. 160 Z. 17
Sie ist also das älteste Fossil unter den die Blasenräume des Mandelsteins ausfüllenden Fossilien, der erste gröbste Niederschlag aus der Auflösung, welche diesen Ausfüllungen ihre Entstehung gab. Mit dem Chalcedon bildet die Grünerde den Heliotrop. Auch findet sie sich eingesprengt in verschiedenen Thonporphyren der jüngern Formation.
Für diese Gattung ist vorzüglich die sehr dunkel seladon- oder schwärzlich grüne Farbe bezeichnend, so wie die mandelförmigen Stücke und Ueberzüge.
S. 160
S. 160 Z. 23
Schwach gebrannt giebt sie ein schönes und beständiges Braun für die Wasser- und Kalkmalerei, und spielt etwas ins Grüne; und kann auch zur Oelfarbe dienen.
S. 161 Note und S. 566 Z. 20, 3r B. S. 618 Z. 16
Schmieder Lithurgik 1r B. S. 481–483.
Suckow Anfangsgründe 1r Th. S. 524. 525.
Ludwig Handbuch 1r Th. S. 128.
Mohs Mineralienkabinet 1te Abth. S. 524. 525 (Gelberde).
Bertele Handbuch S. 302. 303.
Titius Klassification S. 73.
Leonhard topograph. Mineralogie 1r B. S. 296. 297.
S. 162 Z. 20 und 26.
bleiben die Böhm. Fundörter weg und das angegebene Vorkommen, da dieses von der Eisenniere gilt.
Die Gelberde zeichnet sich vor allen ähnlichen Fossilien durch die stets ochergelbe Farbe, der selbst jene des ochrigen Brauneisensteins nicht völlig ähnlich ist, durch den unvollkommen schiefrigen Hauptbruch, das Abfärben, und nicht sehr fettige Anfühlen, bei einem geringen Grad der Schwere aus.
S. 162 Z. 24
Frankreich (Berry, Barry und Bal); Italien (Toscana, Castel del piano).
S. 162 Z. 26, 4r B. S. 678 Z. 11
die theils mit Thon, theils mit Thoneisenstein abwechseln.
S. 163 Z. 7
Zum Anstreichen der Häuser und Zimmer, zur Wasser- und Kalkmalerei. In Glashütten wird sie der Fritte zugesetzt, um sie leichtflüssiger und das gemeine grüne Glas schöner grün zu machen. Gebrannt giebt sie eine rothe Farbe, und die Holländer verkaufen diese Gelberde geschlemmt und in thönernen Krügen ausgeglüht, als Englisch- und Preußischroth.
- Cf. Reuß 1802/II.2 ↩︎
